Kplus-Projekte 2007

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APA Labs: Homogenisierte Zugänge zu Medienwelten

Projektdauer: 2007-12 – 2007-12, Kooperationspartner: APA DeFacto

Die Austria Presse Agentur (APA) verfügt über eine Palette verschiedener Dienstleistungen im Medienbereich. Dazu zählen beispielsweise die vielfältigen Suchmöglichkeiten über PowerSearch sowie die Bereitstellung individueller Informationsdienste wie z.B. Pressespiegeln, Medienresonanz und Nachrichtendiffusionsanalysen.

Jede dieser Medienwelten bietet unterschiedliche Typen von Wissen an und stehen jedoch über Einzelnachrichten immer in Beziehung zu einander. Zur Nutzung des gesamten Potentials der Medienwelten müssen effiziente homogene Zugänge für die Benutzergruppe der APA DeFacto gefunden werden, wobei im speziellen die Bedürfnisse der Nutzer zu beachten sind.

Ziel im vorliegenden Projekt ist die Schaffung einer Umgebung, in der rasch neue Zugänge und Metaphern geschaffen werden und die Reaktion der Early Adopter Community auf die neuen Zugangsmöglichkeiten untersucht werden kann. Um dabei unterschiedliche Benutzergruppen zu berücksichtigen, sollen im vorliegenden Projekt neben der Entwicklung von Prototypen zur Vereinheitlichung der Zugänge auch auf die Bildung einer Community, inklusive der dazu notwendigen technischen Infrastruktur, Rücksicht genommen werden.

Die im Projekt zu schaffende technische Infrastruktur soll dabei Labor Charakter haben, d.h. die entwickelten Prototypen sollen als „Beta-Versionen“ einem ausgewählten Benutzerkreis (Early Adpoters) zu Verfügung gestellt werden. Durch Analyse der Reaktionen der Benutzer auf die unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten lässt sich die Werthaltigkeit und Nutzbarkeit der entwickelten Prototypen abschätzen und gegebenenfalls in ein qualitätsgeprüftes APA DeFacto Service umwandeln. Blogs, Foren und Wiki’s stellen dabei mögliche Kommunikationsmedien für die Community dar.

Neben der technischen Herausforderung für ein solches virtuelles Labor, sind auch soziale und gruppendynamische Aspekte zu betrachten.

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AutoFX 2007

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Kooperationspartner: automationX
Die Softwareprodukte und Dienstleistungen von AutomationX stellen Kunden modernste Werkzeuge für Entwurf, Verwaltung und Visualisierungen von industriellen Prozessen zur Verfügung. Im Rahmen vergangener Projekte wurde eine umfangreiche Visualisierungsumgebung für die Bearbeitung und Darstellung von Prozessbildern entworfen und implementiert. Dabei wurde bislang das Hauptaugenmerk auf die Umsetzung konventioneller, zweidimensionaler User-Interface-Metaphern gelegt, um mit vorhandenen Produkten kompatibel zu bleiben. Es wurden jedoch bereits wichtige Vorarbeiten für einen Paradigmenwechsel weg vom zweidimensionalen Prozessbild und hin zum dreidimensionalen Prozessmodell geleistet. Nun stellt sich die Aufgabe, geeignete Metaphern zu finden, um die hohe Informationsdichte von Prozessbildern in dreidimensionale Visualisierungen zu portieren und zugleich von den spatialen Informationen, die solche Visualisierungen bieten, zu profitieren.
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Brockhaus Planetarium 07

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Kooperationspartner: Brockhaus Duden Neue Medien

Im Jahre 2006 wurde im Rahmen des Planetarium-Projektes eine Software-Komponente zur visuellen Darstellung astronomischer Informationen entwickelt und in das Produkt Brockhaus Multimedial integriert. Diese Komponente bietet zahlreiche Funktionen für die interaktive Navigation und Beobachtung verschiedener Himmelsobjekte. Ziel im vorliegenden Projekt ist es nun, die vorhandene Funktionalität um verschiedene wichtige Punkte zu erweitern und bekannte Probleme zu beheben.

Auf Ebene der Benutzerinteraktion sollen dabei im Planetarium neue Navigationskonzepte wie Beispielsweise die Vergleichsansicht zwischen Planeten konzipiert und umgesetzt werden. Zusätzlich spielt noch die Berücksichtigung verschiedener zusätzlicher Standortvarianten (e.g. orbitales Umkreisen) eine zentrale Rolle. Weiters erfolgt die Anpassung des Berechnungsmodells auf komplexere astronomische Sachverhalte, um beispielsweise Finsternisse und Konjunktionen korrekt darstellen zu können.

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Competitive Intelligence

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Kooperationspartner: m2n

Dem Management von Schutzrechten kommt in der Industrie aufgrund des hohen Stellenwertes von F&E eine wesentliche Bedeutung zu.

Die Patentrecherche liefert wichtige Informationen für den Innovationsprozess und ist demzufolge ein integraler Bestandteil der F&E-Tätigkeit. Patente beinhalten strategische Informationen betreffend Technologie-Trends sowie „Emerging Technologies“ und stellen Wissensquellen für Themenstellungen rund um Competitive Intelligence bzw. die Positionierung im Wettbewerbsfeld dar.

Falsche oder lückenhafte Rechercheergebnisse sind einerseits teuer (unnötige Innovationsprozesse, Patent-Einreichung bereits bestehender Technologien, …), andererseits bedarf die Patentrecherche und -analyse selbst eines hohen Zeit-/Ressourcenaufwandes („Lesearbeit“, viele Iterationen). Für die technische Beurteilung des Inhalts wird Spezialwissen benötigt, was sich in einem erhöhten Koordinationsbedarf zwischen Fach- und Patentabteilung niederschlägt. Es besteht die Gefahr, bereits akquiriertes Wissen ungenutzt zu lassen bzw. redundant zu erarbeiten.

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Graph Mining und visuelle Analyse Graphen

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Strategisches Grundlagenprojekt

Beziehungen zwischen Informationen stellen eine wichtige Quelle von Wissen und Information dar. Um diese Quelle zu erschließen, bedarf es spezieller Algorithmen, welche die Beziehungen zwischen Informationsteilen berücksichtigen.

Das Anwendungsgebiet für solche Beziehungen ist mannigfaltig und reicht vom Ranking von Retrievalergebnissen bis hin zur Analyse sozialer Netzwerk. Das beschriebene Projekt stellt auch einen ersten Schritt in Richtung Knowledge Relationship Discovery dar und soll Möglichkeiten in diesem Themengebiet analysieren. Ziel in diesem Themenfeld ist die Entwicklung von Methoden zur Erschließung von als Graph vorliegenden Informationsräumen, wie beispielsweise einem RDF (Ressource Description Framework) Repository. Um Klarheit über mögliche Anwendungsgebiete zu erlagen und die Fragestellung im vorliegenden Projekt zu detaillieren, beginnt das Projekt mit der Analyse möglicher Anwendungsfälle. Parallel dazu erfolgt die Erstellung einer Übersicht über mögliche Methoden und Techniken. Für einen im Projekt ausgewählten Use-Case sollen dafür relevante Methoden prototypisch umgesetzt und deren Anwendbarkeit untersucht werden. Neben reinen Mining Algorithmen sind ebenfalls mögliche Repräsentation- und Navigationsmöglichkeiten in solchen Informationsräumen zu untersuchen, wobei hier die visuelle Ableitung von Wissen durch den Benutzer im Vordergrund steht. Dazu sollen Methoden aus dem Bereich Visual Analytics eingesetzt werden.

Die Genauigkeit der Techniken, die Benutzbarkeit als auch die Anwendungsmöglichkeit in dynamischen Umgebungen stellen dabei die Evaluierungskriterien für die umgesetzten Techniken dar.

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iMarket 2007

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Kooperationspartner: isn, bravestone

Web 2.0, Social Software, Collective Intelligence und Serviceorientierung sind große Trends in der Entwicklung des „neuen Web". Sie eröffnen neue Möglichkeiten für die Entwicklung, Nutzung und Anwendung von Inhalten und Services aller Art. In diesem Projekt sollen diese neuen Technologien auf das Thema Innovationsmanagement angewendet werden. In den Projekten Neurovation und iMarket wurden in 2006 erste Online-Kreativitätswerkzeuge erarbeitet und in einem ersten Prototyp eines Innovationsmarktplatzes den Nutzern zur Verfügung gestellt. Nun sollen diese Ergebnisse um Community-Aspekte erweitert werden. Hierzu gehören einerseits die Möglichkeiten zur Wiederverwendung von Kreativitätsergebnissen innerhalb der Community, die Bewertung der Ergebnisse und Services über das Feedback der Nutzer (implizit sowie explizit), und andererseits auch die Bereitstellung von Schnittstellen zur Nutzer-basierten Entwicklung neuer Services und deren Integration in die Community. Aus dem Projekten 2006 kann hier bereits sowohl auf ein relativ detailliertes Design als auch auf erste Erfahrungen mit der Nutzung der bestehenden Services zurückgegriffen werden. Ein wichtiges zusätzliches Thema wird die Frage der Zusammenarbeit von beliebigen Services sein. Auch das Thema Geschäftsmodell wird weiter eine Rolle spielen. Vorrangiges Ziel dieses Projekts ist es, eine Onlineplattform zu entwickeln, deren Methodenangebot (Knowledge Services und neue Technologien) die Entwicklung einer Community unterstützt. Eine systematische Evaluation der vorhandenen Services, deren Interoperabilität und der Plattformfunktionalität in verschiedenen Communities kann dann über den Nutzen und das weitere Potenzial der Plattform Aufschluss geben. Es ist geplant, die Plattform fortschreitend weiterzuentwickeln.

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Konzeption eines High Performance Workplace (HPW)

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Kooperationspartner: Telekom Austria, SUCCON (nicht gefördertes Projekt)

Ziel im Projekt war es, eine Portallösung für den Geschäftsbereich Business Solutions der Telekom Austria zu konzipieren. Diese Lösung soll allen Mitarbeitern der Business Solutions (> 550 Mitarbeiter) einen zentralen Zugang zu den für die Durchführung ihrer Tätigkeiten im Salesprozess (Presales, Sales/Vertrieb, Fulfillment) nötigen Informationen bieten. Basierend auf einer ersten Skizze des „High Performance Workplace“ (kurz HPW) wurden im Rahmen von 24 Expertengesprächen die Anwendungsbereiche/Wirkungsbereiche des HPW formuliert und die Requirements für den HPW szenarienbasiert in mehreren Workshops erarbeitet. Zusammen mit dem Projekt-Kernteam (8 Mitglieder der Telekom Austria Business Solutions) wurden die einzelnen Szenarien erfolgsorientiert gewichtet und detailliert. Die Vision des HPW kristallisierte sich als integrierte Portalslösung heraus, in der u.a. die Bereiche interne und externe Kommunikation, Dokumenten- und Projektmanagement, sowie Workflowunterstützung abgedeckt werden sollen. Den Projektabschluss bildeten die Ausformulierung eines Lastenhefts, welches die erarbeiteten Szenarien und die dazugehörigen funktionalen Anforderungen beinhalteten, sowie die Entwicklung eines umfassenden Sets an interaktiven Mockups zum HPW, welche eine mögliche zukünftige Funktionsweise des HPW visualisieren sollten.

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Lexikalisches News Mash-up

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Kooperationspartner: APA DeFacto, Brockhaus Duden Neue Medien

Mit dem Aufkommen des Web 2.0 und den damit verbundenen Diensten wie etwa Google News verstärkt sich der Trend in Richtung Kombination von Diensten über so genannte Mash-Ups. Damit soll den Benutzern die Daten und Services von verschiedenen Anbietern einfach und zentral zugänglich gemacht werden. Die Qualität der einzelnen Services steigt durch Einbinden von nützlichen Funktionen anderer Anbieter. Die APA DeFacto und Brockhaus Duden Neue Medien sind Anbieter von unterschiedlichen, sich gegenseitig ergänzenden Dienstleistungen im Netz. Während die APA DeFacto tagesaktuelle Nachrichten und Zeitungen, und damit verbunden einen hoch dynamischen Informationsraum bereitstellt, bietet der Brockhaus vertiefende Informationen an, die von Experten zusammengetragen wurden.

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LexiScout 2007

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Kooperationspartner: Brockhaus Duden Neue Medien

Das im Jahr 2006 entwickelte LexiScout ist eine Web Browser Erweiterung für den Internet Explorer und Firefox, mit der es möglich ist, in ausgewählten Brockhausdatenquellen (xipolis.net, Brockhaus Online, lokale Office-Bibliothek) zu suchen. LexiScout soll sich dabei die Popularität der Internet Suchmaschine Google zu nutze machen, und bei jeder Google-Suche, die auf der Ergebnisseite angezeigten Google-Werbeeinblendungen, durch Suchergebnisse aus Brockhausdatenquellen ergänzen. Für die LexiScout-Suche wird dabei derselbe Suchausdruck wie für die Google-Suche verwendet.

Damit kann dem Benutzer neben den von Google gelieferten Ergebnissen auch enzyklopädische Information angeboten werden, welche je nach Bedarf konsumierbar ist.

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MyEDB 2007

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Kooperationspartner: MAGNA STEYR Fahrzeugtechnik AG & Co KG

Volltextsuchen in großen Informationsbeständen liefern meist eine große Anzahl an Treffern als Ergebnis einer Suchanfrage zurück. Verstärkt wird dieser Umstand dadurch, dass Benutzer meist unspezifische Suchanfragen absetzen, wie aus verschiedenen Untersuchungen des Benutzerverhaltens hervor geht.

Faceted Metadata sind Metadaten, welche orthogonale Sichtweisen auf Informationsobjekte bilden und eignen sich damit zur Beschreibung einer Menge an Treffern. Liefert eine Suche zu viele Treffer, so erfolgt die Analyse der in der Treffermenge vorkommenden Metadaten. Die Bereitstellung von Navigationsmöglichkeiten auf Basis der analysierten Metadaten ermöglicht Benutzern die einfache Navigation innerhalb der Treffermenge und damit verbunden ein schnelleres Auffinden relevanter Treffer.

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Semantische Analyse von Social Software Umgebungen mit multimedialem Inhalt (SASU)

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Grundlagenprojekt
Ziel von SASU war es, aus den verfügbaren Resourcen in einer online Social Software Umgebung mit multimedialem Inhalt (für den Prototyp: Flickr) Strukturen zu generieren die automatische Beschlagwortung von neuem Material ermöglichen. Die generierten Strukturen sind eine Bildähnlichkeitsdatenbank, Termnetze basierend auf WordNet und auf statistischer Verteilung von Tags und ein soziales Netzwerk. SASU Film
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Semantische Orchestrierung für Knowledge Discovery Services

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Strategisches Grundlagenprojekt

Service-orientierte Architekturen (SoA) zielen auf die Bereitstellung von lose gekoppelten, modularisierten Diensten ab, welche einfach angesprochen und in Applikationen genutzt werden können. Das KnowMiner-Framework ist eine solche Service-orientierte Architektur zur Bereitstellung von Diensten aus dem Bereich Knowledge Discovery.

Problematisch bei SoAs ist jedoch die Orchestrierung der Dienste, d.h. welche Dienste in welcher Reihenfolge zur Erfüllung einer komplexen Aufgabe abzuarbeiten sind. Um Fehler in der Orchestrierung zu vermeiden und automatisch die notwendigen Dienste zur Lösung einer komplexen Aufgabe zu finden, soll in diesem Themenfeld die Einsatzmöglichkeit von semantischen Technologien zur automatischen Orchestrierung von Diensten untersucht werden. Ziel ist die Schaffung einer Infrastruktur, in der die Verwaltung von vielen Diensten unter Anwendung semantischer Technologien wie OWL-S einfach und effizient möglich ist.

Eine komplexe, vom User definierte Aufgabe soll dabei automatisch in die nötigen Prozessschritte und den damit verbundenen Services überführt und aufgelöst werden. Dem Benutzer soll damit die einfache Abarbeitung komplexer Aufgaben, ohne detaillierte Kenntnisse der Interna ermöglicht werden

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Storage & Retrieval Framework für semantische Daten

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Kooperationspartner: Brockhaus Duden Neue Medien
Die Palette der Brockhaus-Produkte in elektronischer Form basiert auf Technologien für die effiziente Verwaltung großer Text- und Medienmengen und auf komplexen, Volltext-basierten Suchverfahren. In den letzten Jahren ist die in der Umsetzung verwendete Software-Architektur, nicht zuletzt durch zahlreiche Aktivitäten im Online-Bereich, stark erweitert und heterogenisiert worden. Für die Zukunft ist einerseits ein Zuwachs im Umfang der Datenbestände abzusehen, andererseits wird aufgrund aktueller Markttrends die Integration semantischer Strukturen und entsprechender Suchverfahren aktuell. Das NEO-Projekt widmet sich der Evaluierung, Planung und Umsetzung einer alternativen Software-Architektur, welche diese neuen Anforderungen optimal bedient und zugleich vorhandene Funktionalität auf technischer Ebene homogen implementiert und anbietet. In der ersten Projektphase wird untersucht, welche bestehenden und neuen Anforderungen vorhanden sind. Es werden entsprechende Technologien, Produkte und Bibliotheken recherchiert und analysiert, um einen Ausgangsbasis für die Einschätzung der im weiteren Projektverlauf nötigen Schritte zu gewinnen. Am Ende steht eine Entscheidung für eine konkrete Umsetzungsvariante, welche auch eine Einschätzung der zu erwartenden Aufwände gestattet.
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TDSP/I2F Linux

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Kooperationspartner: TDSP/ I2F

TDSP/I2F und das Know-Center haben in der Vergangenheit erfolgreich Projekt zur Konzeption von MOS (Microsoft Office Spezialist) und MOSE (Microsoft Office Specialist Expert) konformen Unterlagen und Online-Ergänzungen durchgeführt. Ziel dieses Projekts ist es, die erarbeiteten Konzepte auf die Linux-Welt zu übertragen. Insbesondere soll ein Konzept für Linux verteilt über 10 Bausteine inklusive eines Prüfungsbausteins entwickelt und prototypisch umgesetzt werden. Mit dieser Konzeptentwicklung geht eine Strategieentwicklung und -beratung einher, die zum Ziel hat zu identifizieren, in welchen Anwendungsfeldern und für welche Zielgruppe sich I2F in einem zukünftigen Lernmarkt positionieren möchte. Bei den Untersuchungen sollen im Kontext der Zielgruppe „Geschäftskunden“ (im Kontrast zu Privatkunden) Ergebnisse aus den Grundlagenarbeiten des Know-Center im Bereich Arbeitsplatz-integriertes Lernen einfließen. Schließlich muss das neue Konzept mit der bereits vom Know-Center entwickelten Trainerakademie zusammenspielen.

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TDSP/I2F Vista IC3

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Projektpartner: TDSP/I2F

TDSP/I2F und das Know-Center planen für das diesjährige Projekt gemeinsam zu erforschen, wie bestehende Lernmaterialien für Windows XP an die Anforderungen von Windows Vista angepasst warden können.

Es sind hierfür einige Randbedingungen zu beachten. Zunächst muss erkundet warden, wie sich die Zertifiziertungsprogramme für IC3 (Inter & Computing Core Certification), MOS (Microsoft Office Specialist) und MOSE (Microsoft Office Specialist Expert) im Verlauf der letzten Jahre weiter entwickelt haben.

Zusätzlich muss auch das neue Betriebssystem samt den dazugehörigen Applikationen (Officeapplikationen und andere Programme) hinsichtlich der Veränderungen untersucht werden.

Ziel des diesjährigen Projekts ist es, zu einem konsistenten Kursprogramm zu kommen, das nach IC3 zertifiziert warden kann. Es sollen ein didaktisches und technisches Konzept erstellt werden und Teile daraus dann prototypisch umgesetzt werden. Wie in der mittlerweile langjährigen, engen Zusammenarbeit üblich, sollen bereits erarbeitete und bewährte Resultate aufgenommen werden. Dazu gehören unter anderem die Forschungsergebnisse des Know-Center im zusammenhang mit “Workplace Learning” und die “Trainer Akademie”.

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Untersuchung der semantischen Qualität von kollaborativ erstelltem Wissen

Projektdauer: 2007-01 – 2007-12, Strategisches Grundlagenprojekt

Kollektive Intelligenz ist eines der Schlagworte im Web 2.0. Sowohl Folksonomies - kollaborativ erstellte Beschreibungen verschiedener Ressourcen – als auch die Online-Enzyklopädie Wikipedia verdanken ihren Erfolg einer großen Community, die Information und Wissen in diesen Strukturen erstellt und wartet. Während in solchen Communities ein hohes Potential an Arbeitsleistung, im Vergleich zu herkömmlichen Redaktionen, vorhanden ist, stellt sich die Frage nach der Qualität des so entstandenen Wissens. So häuft sich in letzter Zeit das Auftreten von Fehlinformation durch den Beitrag von Laien.

Ziel im vorliegenden Projekt ist die Untersuchung der Frage der Qualität von kollaborativ erstelltem Wissen. Während zur Untersuchung der Fragestellung verschiedene Ansätze wie beispielsweise aus der Psychologie gewählt werden können, soll im vorliegenden Projekt auf die Hilfsmittel der Informatik zurückgegriffen werden. Zum Einsatz kommen verschiedene statistische und Text Mining Verfahren zur Untersuchung der Qualität der kollaborativ erstellten Texte. Zusätzlich ist der Einsatz von Genetischen Algorithmen zur Simulation der Community denkbar. Genetische Algorithmen bieten dabei die Eigenschaft, Communities nach den Regeln der Evolution simulieren zu können, wodurch sich möglicherweise die Auswirkungen von kollaborativ erstelltem Wissen und den darin enthaltenen Fehlinformationen abschätzen lassen können. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen dabei Möglichkeiten zur Unterstützung und Verbesserung der kollaborativen Erstellung von Wissen aufzeigen.

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