COMET-Projekte 2010

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1001 Ways to Utilize User Feedback and Usage Data

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12, Strategisches Grundlagenprojekt

Ziel ist Daten, die von Benutzerinnen und Benutzern bei der Nutzung von Knowledge Services generiert werden, aufzubereiten und unter Berücksichtigung der Sensibilität der gewonnenen Informationen automatisch zu interpretieren. 2008 und 2009 wurden in einem Vorgängerprojekt Services entwickelt, mit denen Nutzungsdaten detektiert und abgelegt werden können. Dabei wurde, mit Hinblick auf die sehr große Anzahl der detektierten Daten, speziell auf die hohe Performanz der Datenverwaltung geachtet.

Die besagten Services zur Detektion und Datenverwaltung sind in dem Knowledge Services-Framework „KnowSe“ miteinander integriert worden. In dem vorliegenden Projekt sollen weitere Services zum Erfassen des Feedbacks und zur zielgemäßen Interpretation der gewonnenen Daten entwickelt werden und zu dem KnowSe-Framework hinzugefügt werden.

Das erwartete Ergebnis zu den Tätigkeiten in diesem Projekt ist eine Multi-User-fähige Umgebung, die das Sammeln von Kontextdaten zwecks Einsatz auf dem „Semantic Desktop“ in Anwendungen, die kontext-abhängig Hilfestellunggen und Arbeitsmittel bereitstellen sollen, realisiert. Der Nutzen dieses Ergebnisses besteht darin, das Context Detection Framework des Know-Center weiter entwickeln zu können, um es in verschiedenen Projektszenarien und Umgebungen zum Einsatz zu bringen. Bei der Bestimmung des Nutzens soll auch insbesondere die Nutzung auf mobilen Endgeräten berücksichtigt werden, da davon auszugehen ist, dass diese Geräteart einen wesentlichen Anteil bei den Zugriffs-Werkzeugen auf Knowledge Services haben wird.

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Context in the Internet of Services

Projektdauer: 2010-01 – 2010-01, Projektpartner: sayService SRL, Fondazione Bruno Kessler (FBK)

Die drei Projektpartner SayService, FBK (Forschungsgruppe Service-Oriented Applications) und Know-Center verfügen gemeinsam über ausgeprägtes Methoden-Knowhow und entwickelte Frameworks in den Disziplinen Internet-basierte Services, Service-orientierte Softwareentwicklung und kontextbasierte Knowledge Services. Ziel des Projekts ist das Knowhow der drei Projektpartner sowie deren Frameworks zusammen zu bringen, um die Services-Kette von der Detektion des Kontexts der Benutzerinnen und Benutzer bis hin zu orchestrierten Geschäfts-relevanten Angeboten und zurück zu spannen. Dazu sollen Kontextsensoren für die Erzeugung und Wartung von „User Profile“-Informationen erforscht werden, um mittels der in den User Profiles gespeicherten Informationen die Nutzung von Services-basierten Angeboten zu kontextualisieren.

Die Vision für das zu entwickelnde Ergebnis ist eine Plattform, die auf Standards der Service-orientierten Paradigmen und semantische Technologien aufsetzt. Die Plattform ermöglicht es, kontextabhängig (Zeit, Ort, Interessen etc.) Services zu selektieren, zu orchestrieren sowie die Ergebnisse der Services an die Benutzerinnen und Benutzer genau zu einem solchen Zeitpunkt zu kommunizieren, an dem das Vorhandensein der Ergebnisse für die Benutzerinnen und Benutzer den größten möglichen Wert darstellt. Nutzenstiftend sind in diesem Projekt unter anderem der Aufbau von technologischem Knowhow, die Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit, die Anwendung von bisher in Forschungsprojekten erzielten Erkenntnissen hinsichtlich mobiler Sensoren innerhalb von Service-orientierten Infrastrukturen (Know-Center) und die Möglichkeit zur Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten durch technologisch ergänzende Funktionen (sayService).

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Contextualized on-demand Work Support Services

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12, Projektpartner: Concept Data Systems Systemanalyse und Softwareentwicklung GmbH, edicos Group, KMRC Tübingen, TU Graz

Ziel der Bearbeitung dieses Projekts ist es, ein System zu entwickeln, das in die Arbeitsumgebung von Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeitern eines Unternehmens nahtlos integriert ist, den Aufwand für die Pflege der Wissensbasis verringert und den Zugriff auf Objekte der Wissensbasis sowie die gemeinsame Arbeit daran erleichtert. Das Ergebnis ist ein weitgehend auf semantischen Technologien beruhendes System, das mit der bestehenden Infrastruktur eines Unternehmens integriert ist. Für die Bearbeitung des Themas spielt die Detektion von inhaltlichen Veränderungen in der Wissensbasis eine tragende Rolle. Es werden dazu Algorithmen entwickelt, die automatisch erkennen, ob sich Inhalte auf eine Weise verändert haben, die das menschliche Eingreifen beziehungsweise Beobachten notwendig machen. Die Ergebnisse der Detektions-Algorithmen werden in einer umfassenden Studie evaluiert.

Das Ergebnis der Tätigkeiten besteht aus einer umfassenden, integrierten System-Infrastruktur, die prototypisch die Verwaltung von Inhalten und die Nutzung von Inhalten in einer gemeinsamen Wissensbasis realisiert. Insbesondere liegt der Schwerpunkt darin, die Generierung von Lerninhalten möglich zu machen. Der Nutzen für die Unternehmenspartner besteht im Aufbau von Technologie-Knowhow und der Integration der eigenen geschäftlichen und technologischen Wertschöpfungsketten. Für das Know-Center stehen die realweltlichen Anwendungen von Forschungsergebnissen im Mittelpunkt der Nutzenbewertung.

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Corporate Web 3.0

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12, Strategisches Grundlagenprojekt

Wir gehen für die Bearbeitung dieses Themas davon aus, dass in Unternehmen Applikationen des „Web 2.0“ zum Einsatz kommen und dass bereits un-ternehmensrelevante Inhalte als Wissensobjekte von Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeitern erstellt worden sind. Die Ziele sind:

  1. die Wissensobjekte sollen über die Grenzen von Applikationen und Wissensbasen hinweg miteinander in Verbindung gebracht werden.
  2. das Thema Corporate Web 3.0 (d.h. Erweiterung von Web 2.0 in Unternehmen um semantische Technologien) soll in empirischen Studien gemeinsam mit Partnern für die Wirtschaft aufbereitet werden.

Das Ergebnis dieses Projekts besteht aus zahlreichen Einzelergebnissen, die als wissenschaftliche Arbeiten, Fachartikel und Abschlussarbeiten veröffentlicht werden. Dadurch kann (als Nutzen) die Erhöhung der Sichtbarkeit erreicht werden sowie eine Festigung des Status des Know-Centers als intradisziplinäre Forschungsinstitution an der Schnittstelle zwischen innovativen Technologien und der betriebswirtschaftlich fundierten Analyse des Nutzenversprechens dieser Technologien.

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Datenquellenintegration mittels Enzyklopädien

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12

Enzyklopädische Wissensbasen wurden traditionell als alleinstehende, umfassende Kompendien des Wissens der Welt verstanden. Heute sind immer mehr spezialisierte Wissensbasen frei verfügbar, die ausgesuchte Wissensbereiche detailliert beschreiben. Solche Wissensbasen sind oft semantisch strukturierter und können auf entsprechende Bereiche einer Enzyklopädie abgebildet werden. Die Anreicherung enzyklopädischer Inhalte mit frei verfügbaren Detailinformationen ist eine wesentliche Herausforderung für Enzyklopädieanbieter, die auch in Zukunft aktuelles und umfassendes Faktenwissen zur Verfügung stellen wollen. Ziel dieses in Kooperation mit WissenMedia und Joanneum durchgeführten Projektes ist die Konzeption und Umsetzung von Mechanismen zur Identifikation von enzyklopädischen Inhalten, die zu frei verfügbaren Inhalten in Beziehung stehen, sowie darauf aufbauend die semantische Anreicherung der enzyklopädischen Inhalte mit den identifizierten Inhalten.

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Disambiguierung von Text Entitäten

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12

Neben der Extraktion von Entitäten und Beziehungen aus textuellen Datenbeständen, stellt vor allem die Disambiguierung der selbigen eine Herausforderung dar. Ziel dieses in Kooperation mit FBK durchgeführten Projekts ist die Entwicklung und Evaluierung unterschiedlicher Ansätze zur Disambiguierung von Text-Entitäten unter Anwendung automatischer und visueller Aggregationsmethoden. Der Schwerpunkt im Projekt liegt dabei auf dem Wissensaustausch mit der Human Language Technology Unit des FBK-irst. Wichtige im Projekt behandelte Themen sind der Einsatz maschineller Lerntechniken, die effiziente Erstellung von Trainingsdaten, die Überführung existierender Ansätze ins Deutsche, die Integration von Vorwissen in Form von Ontologien und die Entwicklung visueller Paradigmen zur Aggregation der Disambiguierten Entitäten. Neben der Entwicklung neuer Methoden steht vor allem die Evaluierung im Zentrum.

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Emerging Knowledge Structures in Innovation Communities

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12, Projektpartner: Bravestone GmbH, ISN GmbH, MeisterLabs GmbH, Onepoint Software GmbH

Das Ziel der Bearbeitung dieses Projekts ist es, aufbauend auf den Ergebnissen der bisherigen COMET-Projekte mit den Projektpartnern, Werkzeuge zur möglichst übergangslosen Weiterentwicklung von Wissensstrukturen zu entwickeln. Die Projektaktivitäten bestehen in der Anwendung und Integration von bestehenden Software-Werkzeugen für Ideenmanagement und Projektmanagement. Jedes Werkzeug ist dafür optimiert, in kreativen Aktivitäts-unterstützenden Anwendungsfällen eingesetzt zu werden. Es wird erwartet, dass durch die Integration der Werkzeuge auf der Daten- und Strukturebene die Produktivität und Effizienz von Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeitern bei der Umsetzung („doing“) von Arbeitsaufgaben merkbar erhöht werden kann. Zusätzlich soll „Open Source“ als Verbreitungskanal untersucht werden.

Die zu erwartenden Ergebnisse bestehen aus einer Menge an Software-Werkzeugen zur Produktivitätssteigerung, einem Integrationskonzept, das sich an Anforderungen zur weiteren Steigerung von Produktivität und Effizienz orientiert und Erkenntnissen aus der Erfahrung mit Open Source-Verbreitungsmöglichkeiten. Der Nutzen für die Projektpartner besteht darin, die eigenen Werkzeuge mit den Werkzeugen von Dritten integriert und mit der Eignung für die Produktivitätssteigerung in dieser Umgebung experimentiert zu haben.

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Experimentelle Konzeption und Entwicklung von Analyse- und Darstellungsmethoden für die Mediendomäne

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12
Nachrichtenagenturen und andere Anbieter von medialen Inhalten und medienbasierten Diensten werden durch die steigende Verbreitung und Akzeptanz konsumentengenerierter Inhalten und gemeinschaftlich entwickelter Services vor neue Herausforderungen gestellt. Insbesondere wird durch diese Entwicklung die Medienanalyse in unterschiedlichen Ausprägungen zu einem Thema, welches auf für die Öffentlichkeit von Interesse ist. Ziel dieses in Kooperation mit APA Defacto und APA MediaWatch durchgeführten Projektes ist die Erweiterung der experimentellen Web-Plattform APA Labs mit neuen Komponenten zur Suche, Analyse und Darstellung von medialen Inhalten. Insbeondere wird eine Komponenten zur sprachübergreifenden Analyse von Blogs entworfen, implementiert und evaluiert. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Untersuchung der Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit konsumentengenerierter Medien.
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Extraction and Analysis of Semantic Patterns in Knowledge Repositories

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12

(Die Projektbeschreibung ist derzeit nur auf Englisch verfügbar.)

The goal of the project is the development of an integrated, flexible system for supporting searching and analysis of heterogeneous, semantically integrated patent data bases. The sys-tem should simplify and accelerate information seeking processes and offer both automatic and visually supported means of analysis. In this way a considerable improvement in the effi-ciency of business processes should be achieved. Technically the project is based upon the integration of m2n Intelligence Management Frame-work, which is responsible for graph based control of application logic, communication and heterogeneous data sources, and the KnowMiner framework which provides knowledge discovery (clustering, classification, information extraction, projection etc.), retrieval (full-text and associative search) and support functionality (such as knowledge discovery optimized persistence).

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Feedback Enhanced Knowledge Relationship Service Architektur

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12

Die Vielzahl existierender Methoden und Ansätze im Bereich des Knowledge (Relationship) Discovery entfalten ihr volles Anwendungspotential erst durch deren Kombination. Beispielsweise erlaubt eine visuelle Datenanalyse inklusive intelligenter Navigationsparadigmen in Kombination mit semantischen Anreicherungstechniken die explorative Untersuchung großer, heterogener Datenbestände. Ziel dieses Grundlagen-Projektes ist die Integration verschiedener Techniken und visuellen Darstellungsmöglichkeiten in einer Service-orientierten Architektur. Die Bereitstellung effizienter Konfigurationsmöglichkeiten, eines effizienten Datenmanagements, qualitative hochwertige Algorithmen unter Beibehaltung einer einfachen Handhabung und Integration stellen dabei wesentliche, nicht-triviale Anforderungen dar.

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Generierung und Aktualisierung von Begriffsnetzwerken

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12
Anbieter von enzyklopädischen und lexikalischen Inhalten generieren während der Erstellung entsprechender Inhalte umfangreiche Begriffsnetzwerke. Die Aktualisierung solcher Netzwerke stellt hohe Anforderungen an die beteiligte Redaktion, wenn etwa Begriffe in unterschiedlichen Werken verschiedene Kontexte aufweisen oder über die Zeit Veränderungen in ihrer Definition erfahren. Ziel dieses in Kooperation mit Brockhaus und Joanneum durchgeführten Projektes ist es, semiautomatische Werkzeuge zur Generierung und Aktualisierung von Begriffsnetzwerken im Umfeld von Enzyklopädien und Lexika zu entwerfen und zu evaluieren.
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Information Diffusion

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12, Projektpartner: MeisterLabs GmbH, Onepoint Software GmbH

Das Ziel des vorliegenden Projekts ist es, die Produkte der Projektpartner „Mindmeister“ und „Onepoint Project“ durch geeignete Funktionen strategisch zu erweitern und Maßnahmen zur Kommunikation der Produkte und der Erweiterungen mittels „viraler“ Maßnahmen zu entwickeln. Die Aktivitäten im Projekt haben die beiden inhaltlichen Schwerpunkte:

  1. Virales Marketing: Es soll die Marketing-Kampagne, die in den vorangegangenen Projektaktivtäten konzipiert worden ist, abgewickelt werden.
  2. Mobile Endgeräte: Die Services und Produkte sollen für die Nutzung durch mobile Endgeräte weiter entwickelt werden.

Die Entwicklungsarbeiten weisen einen starken Innovationscharakter auf, da ein Schwerpunkt auf den „mobilen Endgeräten der Zukunft“ liegt.

Das Ergebnis der gemeinsamen Bearbeitung des Themas, das dem Projekt zugrunde liegt, besteht darin, dass die Partnerunternehmen ihr Angebot entlang der Entwicklungslinien „virales Marketing“ und „mobile Endgeräte“ erweitern können. Die Partnerunternehmen und das Know-Center ziehen daraus Nutzen, da sie Knowhow aufbauen, das für die Konzeption und Entwicklung für mobile Endgeräte – insbesondere Geräteklassen mit größerem Formfaktor wie etwa das iPad – notwendig ist. Dadurch kann ein Technologieangebot für Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeitern gemacht werden, die aufgrund ihrer professionellen Anforderungen flexibel hinsichtlich Ort und Zeit sein müssen oder wollen.

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Interaktive Visualisierung großer Prozesswissensräume

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12
Die Darstellung großer, heterogener Prozesslandschaften stellt eine Herausforderung an traditionelle Visualisierungstechniken im Automationsbereich dar. In den letzten Jahren wurde für AutomationX ein entsprechendes Visualisierungsmodul entwickelt. Komponenten dieses Visualisierungsmoduls bedürfen angesichts praktischer Anforderungen verschiedener Adaptionen und die fortlaufende Verwendung des Moduls im industriellen Umfeld erfordert einen weitgehenden Wissenstransfer. Ziel des Projektes ist die Erweiterung des entwickelten Visualisierungsmoduls entsprechend praktischen Anforderungen, etwa im Bereich Internationalisierung, sowie der Wissenstransfer zum Projektpartner in anwendungsrelevanten Fachgebieten.
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Knowledge Maturing Services

Projektdauer: 2010-01 – 2010-01, Strategisches Grundlagenprojekt

Das Ziel ist Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter dabei zu unterstützen, eigene und organisationale Inhalte zu strukturieren. Für diese Aufgabe war bislang das laufende Eingreifen von Wissensingenieurinnen und Wissensingenieuren notwendig gewesen. Die Bezeichnung Knowledge Maturing Services wird verwendet, um Services zu beschreiben, die eine oder mehrere der folgenden Funktion realisieren: (a) automatische Extraktion von Mustern aus den Wissensbasen und Kommunikationsprotokollen von Organisationen und Communities, (b) Visualisierung der Muster für Mitarbeiter/innen der Organisation oder Mitglieder der Community, (c) Weiterverwenden und Bearbeiten der Muster durch individuelle Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter sowie (d) die Nutzung des Feedbacks der Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter, um die Services zur Extraktion zu trainieren und zu verbessern.

Das erwartete Ergebnis der Erforschung der oben skizzierten Services besteht in Erkenntnissen zu den Modellen und Maturing Services, die in den vergangenen Jahren in Forschungsprojekten des Know-Center entwickelt worden sind. Der Nutzen der Services besteht darin, dass Tätigkeiten, die bislang Wissensin-genieurinnen und Wissensingenieuren vorbehalten waren, von Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeitern ohne Engineering-Hintergrund durchgeführt werden können. Die Erwartung ist, dass sich dadurch eine Erhöhung der Effizienz bei der Erstellung von Wissensbasen durch Verkürzung der Durchlaufzeiten ergeben wird.

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Lernmanagement Services

Projektdauer: 2010-01 – 2010-01, Projektpartner: Technical Didactic Specialist Press LLC / Institut 2F Österreich

Ziel der Bearbeitungen des Projekts ist es Strategien für den Einsatz von elektronischen Medien zur Vermittlung von Lerninhalten zu entwickeln. Während in vergangenen Kooperationen die Untersuchung von Eigenschaften von elektronischen Inhalten im Mittelpunkt gestanden ist, soll es in der zukünftigen Zusammenarbeit schwerpunktmäßig um die Erforschung und Entwicklung von technologischen Infrastrukturen zur Abwicklung von Lernmaßnahmen und Prüfungen gehen. Das erwartete Ergebnis besteht demzufolge in einer prototypischen Realisierung eines Technologiekonzepts, das sich an der entwickelten Strategie orientiert.

Das Ergebnis besteht in einem technologisch unterstützen System zur umfassenden Unterstützung und Durchführung von Prüfungen durch das Partnerunternehmen. Die erhöhte Sichtbarkeit und einfachere Vermittelbarkeit des Partnerunternehmens als technologieaffines und –kundiges Lernunternehmen stellt den Nutzen für das Partnerunternehmen, die Anwendung eigener Technologien und von Technologien, die an der Technischen Universität Graz entwickelt worden sind, stellt den Nutzen für das Know-Center dar.

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Mindmaps in Early Phases of Ontology Development

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12, Projektpartner: MeisterLabs GmbH, Fondazione Bruno Kessler (FBK)

Dieses Projekt hat zum Ziel die Anwendbarkeit von Mindmaps in frühen Phasen der Modellierung von Ontologien zu untersuchen und eine prototypische Implementierung durchzuführen. Zu den hier angestrebten Arbeiten gehört auf der einen Seite die Weiterentwicklung der Integrierten Modellierungsmethode, die gemeinsam von Know-Center und FBK entwickelt worden ist, und auf der anderen Seite die Erweiterung der Mindmapping-Software mindemeister.com mittels semantischer Technologien.

Das Ergebnis ist die konzeptionelle und technische Weiterentwicklung des Angebots von Mindmeister, wobei Systemfunktionen im Mittelpunkt stehen sollen, die es erlauben, die aktuell bearbeitete Mindmap durch die Anzeige von zusätzlichen Informationen aussagekräftiger zu machen und die Bearbeitung durch Nutzerinnen und Nutzer zu erleichtern. Der Nutzen des Projekts liegt für die Projektpartner darin, dass das eigene Angebot einer Untersuchung unterzogen wird und gegebenenfalls eine Erweiterung dafür entwickelt werden kann, die zur größeren Effizienz von Nutzerinnen und Nutzern bei der Bearbeitung von Mindmaps beitragen kann.

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Modelling Wiki

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12, Strategisches Grundlagenprojekt

Wir gehen für die künftigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten von einem bestehenden Modellierungswerkzeug aus. Dieses Modellierungswerkzeug basiert auf einem Wiki, das um semantische Technologien erweitert worden ist. Das besagte „Modellierungs-Wiki“ (Moki) ist daraufhin optimiert, die kooperative Erstellung von Unternehmensmodellen zu unterstützen. Ziel der Bearbeitung des Themas in einem Forschungsprojekt ist es, die Qualität der formalen Modelle beziehungsweise Ontologien, die das Wissen einer Organisation repräsentieren, mithilfe der Implementierung mathematischer Modelle laufend zu verbessern.

Das Ergebnis soll ein Framework aus Technologien und Methoden sein. Die technologischen Anteile basieren auf dem zugrundeliegenden Moki, das die folgenden Services integriert: (a) Modellierung von Ontologien unter Verwendung unterschiedlicher methodischer Ansätze, (b) Ermittlung von Maßzahlen zur Vollständigkeit („Completeness“) und Verbreitung („Sharedness“) von Modell-Elementen, (c) Validierung der Ontologien anhand von automatisierten Befragungen der modellierenden Personen („Revision Support“) und (d) Visualisierung der Ontologien. Der Nutzen, der aus der Zusammenarbeit von Know-Center und FBK gezogen werden kann, ist die Erhöhung der Sichtbarkeit in einem internationalen Umfeld und der Beitrag, der dadurch zur Internationalisierung des Know-Centers geleistet werden kann.

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Semantic Integration of Knowledge Bases

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12

(Die Projektbeschreibung ist derzeit nur auf Englisch verfügbar.)

The increasing availability of open sources on the Worldwide Web confronts the producers of encyclopedic content with new challenges. The quality of commercially generated and updated content remains a unique selling point. However, with the advent of the semantic Web and Web 2.0, users expect content to be embedded and interlinked with other known sources and to be updated with a frequency which traditional encyclopedia production processes are ill-suited to match. In this project, encyclopedic knowledge based produced by the partners have been semantically enriched and interlinked with existing, external content. To this end, semi-automatic harmonization techniques and mashups were applied. The expected benefits include increased actuality of content and an embedding of content in the worldwide knowledge context.

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Semantische Anreicherung, Erschließung und Präsentation von enzyklopädischen Inhalten

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12
Anbieter enzyklopädischer Wissensbasen werden durch den Siegeszug konsumentengenerierter Medien sowie durch die steigende Verfügbarkeit verknüpfter, semantisch strukturierter Wissensbasen vor neue Herausforderungen gestellt. Digitale Enzyklopädien wurden traditionell als alleinstehende Wissensbasen mit generischen Such- und Präsentationsschnittstellen konzipiert. Die Vielzahl der am Worldwide Web verfügbaren Wissensbasen macht eine Öffnung der enzyklopädischen Strukturen, eine Verknüpfung mit verfügbarem externem Wissen und eine entsprechende Anpassung der Präsentationsmittel erforderlich. Ziel dieses in Kooperation mit WissenMedia durchgeführten Projektes ist die Konzeption und Umsetzung eines zentralen Systems zur Verwaltung von enzyklopädischen Wissensbasen in Verbindung mit am Worldwide Web verfügbarem Wissen. Damit verbunden sind die effiziente Verwaltung großer, heterogen strukturierter Wissensbasen, die dynamisch Abbildung unstrukturierter und strukturierter Wissensbasen aufeinander sowie die Erschließung von Beziehungen zwischen Wissenselementen in heterogenen Wissensbasen. Ein weiteres Projektziel ist die Anpassung und Erweiterung bestehender Präsentationsformen zwecks Darstellung der angebundenen Wissensbasen und der identifizierten Beziehungen.
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Semantische Netzwerkanalyse in großen, heterogenen Datenbeständen

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12

Ziel dieses in Kooperation mit m2n und ISN durchgeführten Projektes ist es, die Analyse und Bearbeitung großer, heterogener, stark vernetzter Datenbestände zu ermöglichen. Dazu werden Techniken zur semantischen Erschließung großer, heterogener Datenbestände unter Berücksichtigung vorhandener Wissensbasen untersucht und umgesetzt. Die Verwendung vorhandener Wissensbasen ermöglicht hier die gezielte Extraktion von Entitäten und formalen Beziehungen. Auf Basis extrahierter Information identifizieren anschließend Netzwerkanalyse-Verfahren Muster, die präsentiert und manuell analysiert werden. Entsprechendes Feedback wird in den Extraktionsprozess integriert und wirkt qualitätssteigernd. Das Hauptaugenmerk bei der Methodenentwicklung liegt auf entsprechenden Skalierbarkeit und Adaptierbarkeit für Intranet- und Internet-Szenarien.

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Service Orchestration for Internal and External Knowledge Services

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12, Projektpartner: Hyperwave GmbH, Utomi GmbH, TU Graz

Das Ziel der Bearbeitung dieses Projekts ist es, eine Architektur zu entwickeln, bei der Funktionen von internen und externen Services transparent integriert werden können. Das Ergebnis ist eine Software-Architektur, deren zentrale Gestaltungselemente Services sind und deren Lösungen durch Orchestrierungen von internen sowie externen Services realisiert werden. Die Entwicklung orientiert sich am „Future Internet“, genauer dem „Internet of Services“. In diesem Zusammenhang werden internationale Entwicklungen über die assoziierte Partnerschaft des Know-Center mit dem EU-Projekt S-SCUBE (NoE Software Services and Systeme) berücksichtigt. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Thema „Trust & Reputation“ von Services zu, das in einer Vorabstudie bearbeitet wird.

Das Ergebnis besteht aus einer Services-basierenden Plattform, die zur Anwendung auf dem „Semantic Desktop“ geeignet ist. Der Output von Internet-Services kann so in eine Desktop-Umgebung eingebettet werden und damit dazu beitragen, komplexe und damit aufwändige Berechnungen und fortgeschrittene Kooperations- und Kommunikationswerkzeuge zu realisieren. Der Nutzen für die Partnerunternehmen besteht darin, dass die eigenen Services-Angebote breitflächiger als bisher auf den Desktops der Benutzerinnen und Benutzer verwendet werden können, was insbesondere auch Desktops von mobilen Endgeräten nicht ausschließt.

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Skalierungstechniken zur semantischen Anreicherung, semantischen Integration und Informationsqualitätsdetektion

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12

Skalierbarkeit stellt ein zentrales Kriterium im Hinblick auf die meisten Verfahren im Bereich Knowledge Relationship Discovery dar. Vor allem der Informationszuwachs im Netz benötigt Techniken, welche auf mehreren Milliarden Entitäten operieren können. Ziel im vorliegenden Grundlagen-Projekt ist die Untersuchung von Methoden zur Skalierung semantischer Anreicherungs- und semantischer Integrationsverfahren auf multimodalen, web basierten Datenbeständen. Im anwendungsorientierten Fokus des Projekts stehen dabei die Ermittlung der Informationsqualität von unstrukturierter Information und die Detektion verschiedener Merkmale dazu. Beispielsweise können Stilmerkmale des Textes Aussagen über die Qualität eines Textes ermöglichen. Innerhalb des Projektes sollen daher neben methodischen Ansätzen auch Technologien wie Cloud Computing betrachtet werden. Alle entwickelten Techniken werden dabei hinsichtlich Effizienz und Genauigkeit untersucht und verglichen.

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Stake-holder orientierter interorganisationaler Wissenstransfer

Projektdauer: 2010-01 – 2010-01, Projektpartner: Semantic Web Company GmbH

Interorganisationaler Wissenstransfer findet zwischen unterschiedlichen Organisationen sowie zwischen Kunden, Lieferanten und Partnern statt. Die Ausgangspunkte für die Erstellung des Kommunikationskonzepts für interorganisationalen Wissenstransfer im vorliegenden Projekt sind die Unternehmens- beziehungsweise Kommunikationsziele. Auf der Basis des Kommunikationskonzeptes werden nun geeignete Web 2.0-Maßnahmen beziehungsweise Web 3.0-Maßnahmen implementiert. Mit Hilfe von Web Analyse-Werkzeugen werden die Wirkung sowie die Qualität der gesetzten Maßnahmen beobachtet und gemessen. Auf Basis dieser Messungen kann festgestellt werden, welche Maßnahmen in welchem Kontext besonders wirkungsvoll sind.

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Suche und Wissenserschließung zur Unterstützung von Softwareentwicklungsprozessen

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12

Durch die zunehmende Komplexität von Software stellt der Softwareentwicklungsprozess immer größere Herausforderungen an die beteiligten Personen und Institutionen dar. In der Softwareentwicklung steht nicht nur der technischen Entwicklungsprozess im Zentrum, sondern vor allem der Wissensaustausch zwischen allen Beteiligten. Der Wissensaustausch beinhaltet dabei sowohl die Erschließung im Entwicklungsprozess anfallender unstrukturierter Information, sowie die Suche nach relevanten Aspekten. Ziel in diesem in Kooperation mit Hyperwave und Utomi durchgeführten Projekt ist die Untersuchung von Methoden zur automatischen Extraktion von Zusammenhängen aus Softwarekomponenten und deren ontologische Verwaltung sowie die Suche nach unstrukturierter Information im Softwareentwicklungsprozess. Dabei sollen Methoden aus dem Bereich Knowledge Relationship Discovery angewendet werden, um automatisch Workflows und ontologische Beziehungen aus ausgeführtem Programmcode zu extrahieren. Die so erschlossenen und ontologisch repräsentierten Muster ergänzen die Programmdokumentation ohne Mehraufwand auf Seiten der Entwickler zu generieren. Werkzeuge zur kollaborativen Wissensverwaltung, wie z.B. Semantic Wiki’s, sollen die erschlossene Information darstellen und kollaborativ nutzbar machen.

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Topic Seismograph

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12

(Die Projektbeschreibung ist derzeit nur auf Englisch verfügbar.)

The User Generated Content (UGC) Seismograph project aimed to provide for Kabel TV Wien, a local information provider, a pilot system for analysis of UGC with regional focus. Within the project a number of Web sources, such as Standard Online and ORF Online, have been crawled and analyzed, whereby the focus lies on comments and blog entries. Within 4 months about 750.000 news entries, blog entries, and comments have been extracted in extreme high quality. The crawling system incrementally observers 15 UGC sources and loads about 80.000 unique entries a month. The analyze system, based on Know-Miner (4.3) and KD Visualisation (4.3), has been in-stalled on different windows clients and the Kabel TV Wien users are able to visually analyze the UGC Data in depth. Searching the corpus and focusing on specific aspects are thereby also possible as hierarchically, in terms of topic and time, approaching the data.

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Trendscouting im Bereich Neue Technologien und Entwicklungen im Rahmen des „Future Internet“

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12, Strategisches Grundlagenprojekt

Im Hinblick auf sein Forschungsprogramm sieht sich das Know-Center verpflichtet, sich strategisch mit dem Thema Future Internet sowie mit der Verwendung diverser Endgeräte im Kontext des Wissensmanagement auseinander zu setzen. Das Know-Center agiert dazu in diesem Projekt als Trendscout mit dem Ziel die Entwicklungen und die daraus resultierenden Potentiale frühzeitig zu erkennen und als Trendsetter Vorschläge für Handlungsmaximen für seine Partner abzuleiten. Mit den Schwerpunktthemen Menschen und Inhalte hat sich das Know-Center im Rahmen der Entwicklung des Web 2.0 intensiv beschäftigt. Aus derzeitiger Sicht bestehen die technologischen Herausforderungen im Internet der Zukunft vor allem in den Bereichen Internet der Dinge und Internet der Services. Semantische Technologien werden von tragender Bedeutung für die Realisierung des Future Internet sein. Bei den Endgeräten für den Zugriff auf Services des Future Internet, werden mobile Endgeräte eine zunehmend wichtige Stellung einnehmen.

Im Projekt Trendscouting werden die folgenden Tätigkeiten durchgeführt:

  • Technologiebeobachtung
  • Experteninterviews, Future Internet
  • Vernetzung auf nationaler und internationaler Ebene, Future Internet
  • EU-Projektantrag EMPOWER (gemeinsam mit wiss. Partnern)

Die Ergebnisse des Projekts bestehen in der Identifikation neuester Trends, Technologien und Ansätze für künftige Innovationen und einer Expertenstudie für die regionale Wirtschaft. Der Nutzen für das Know-Center besteht darin, die Festlegung der inhaltlichen Neuausrichtung des Know-Centers mit Hinblick auf die strategische Weiterentwicklung an profunden Erkenntnissen ausrichten zu können.

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Visualisation of TEL-Publications based on Web 2.0 Technology

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12, Strategisches Grundlagenprojekt

Zentrales Anliegen der Bearbeitung dieses Themas in ist es, den Wis-sensaustausch innerhalb von Scientific Communities zu erleichtern. Konventionelle Lösungen funktionieren üblicherweise nach zwei unterschiedlichen Grundprinzipien, erstens der Erfassung in wenigen, zentralen Archiven und zweitens der Erfassung in multiplen, verteilten Archiven. Der Nachteil zentraler Lösungen ist, dass diese oft zu proprietären Insellösungen führen; der Nachteil verteilter Archive ist, dass diese oft zu asynchronen, nicht integrierbaren Datenbeständen führen. Ziel der Bearbeitung des Themas ist zentrale und verteilte Lösungen zu vereinen und dazu prototypisch Publikationsdaten der Jahrestagung des Know-Center, I-KNOW (und der assoziierten Tagung I-Semantics), sowie aus der Technology Enhanced Learning-(TEL)-Community mit Hilfe bestehender Web 2.0-Infrastrukturen zusammen zu führen und zu visualisieren.

Das Ergebnis dieses Projekts besteht aus Softwarekomponenten zur Sammlung, Anreicherung und Visualisierung von Publikationslisten („“Publication Feeds“), mit dem Ziel zur größeren Verbreitung und höheren Sichtbarkeit der dahinter stehenden Publikationen beizutragen. Die Ergebnisse werden in STELLAR integriert. Die Publication Feed Publisher Services stehen allen Partnern zur Verfügung, die einen Publication Feed erzeugen wollen. Die Visualisierungen sind in TEL Europe (hhtp://teleurope.eu) eingebunden. Alle TEL-relevanten Publikationsdatenbanken des Know-Centers und seines Umfeldes sind nun beispielsweise im STELLAR Open Archive (http://oa.stellarnet.eu) gelistet. Aus den Twitterfeeds lassen sich Daten für Trendanalysen gewinnen, die für eine Beobachtung des Feldes wichtig sind.

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Visuell unterstütztes Ontology Alignment

Projektdauer: 2010-01 – 2010-12
Ziel dieses in Kooperation mit MIMOS durchgeführten Projektes ist es, semi-automatischer Methoden zur Ontologiemediation zu entwickeln. Duch diese Methoden sollen entsprechende Konzepte aus verschiedenen Ontologien miteinander verknüpft werden um Interoperabilität zwischen diesen Ontologien zu schaffen. Im aktuellen Projektjahr liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten auf visuellen, kollaborativen Verfahren zur Ontologiemediation.
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