Das Know-Center beteiligt sich als wissenschaftlicher Partner am EU-Forschungsprojekt EEXCESS – „Enhancing Europe’s eXchange in Cultural Educational and Scientific Resources“.
Ziel des dreieinhalb Jahre laufenden EU-Forschungsprojektes (FP7), das mit insgesamt über fünf Millionen Euro durch die EU gefördert wird, ist die verbesserte Nutzung und weltweite Verbreitung von kulturellen und wissenschaftlichen Informationen durch den Einsatz modernster Internettechnologien.
Das Know-Center wird unter der Leitung von Dr. Vedran Sabol und Dr. Roman Kern die Forschungsthemen „Adaptive Augmentation User Interfaces“ und „Personalized Recommendation“ bearbeiten.

Anfang Februar waren die Kick-off-days zum EU-Forschungsprojekt EEXCESS – „Enhancing Europe’s eXchange in Cultural Educational and Scientific Resources“, das Know-Center beteiligt sich dabei als wissenschaftlicher Partner. Ziel des dreieinhalb Jahre laufenden EU-Forschungsprojektes, das mit insgesamt über fünf Millionen Euro durch die EU gefördert wird, ist die verbesserte Nutzung und weltweite Verbreitung von kulturellen und wissenschaftlichen Informationen durch den Einsatz modernster Internettechnologien.
Angesichts einer unüberschaubaren Menge und Nutzung von Web-Inhalten (wie u.a. Bilder, Videos, Infografiken, Statistiken oder Texte) in den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Bildung verfolgt EEXCESS die Vision, den Schatz an kulturellen oder wissenschaftlichen Inhalten für alle potentiellen Nutzer zugänglich zu machen. „Since results will be made available as open source framework along with necessary training materials, EEXCESS will have substantial impact on the utilization of cultural and scientific resources within Europe and beyond.“
Durch personalisierte und kontextualisierte Empfehlungstechnologien zielt das Projekt darauf ab, existierende Distributionskanäle wie Blogs oder soziale Medien um kulturellen und wissenschaftlichen Long-Tail-Content anzureichern.
Unter der Leitung von Dr. Vedran Sabol und Dr. Roman Kern wird das Know-Center die Forschungsthemen „Adaptive Augmentation User Interfaces“ und „Personalized Recommendation“ unter die Lupe nehmen. „Die Herausforderung liegt darin, die Daten von verschiedenen Memory Organisations (d.h. Organisationen, die digitale Kulturgüter verwalten) möglichst effektiv und gleichzeitig unaufdringlich an den Users zu bringen, ohne dass die Informationen explizit abgefragt werden müssen“, betonen Dr. Sabol und Dr. Kern in diesem Zusammenhang.
Neben dem Know-Center beteiligen sich neun weitere europäische Partnerinstitutionen: JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH (Österreich) als administrativer Koordinator, die Universität Passau (Deutschland) als wissenschaftlicher Koordinator und INSA – Institut national des sciences appliquées de Lyon – als wissenschaftlicher Partner. Als test-bed Partner zählen ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (Deutschland), bit media e-Learning solution GmbH & Co KG (Österreich), Archäologie und Museum Baselland (Schweiz), Collections Trust (Großbritannien), Mendeley Ltd. (Großbritannien) sowie Wissenmedia GmbH (Deutschland). Diese test-bed Partner sind hauptsächlich dafür zuständig, Data-Pools, Community-Plattformen im Projekt einzubringen, um den Communities Daten zur Verfügung zu stellen.
Weitere Informationen zum Projekt EEXCESS finden Sie unter: http://www.eexcess.eu/
Informationen zu den Forschungsschwerpunkten vom Know-Center finden Sie unter
Knowledge Visualization: http://know-center.tugraz.at/kompetenzen/knowledge-visualization
Knowledge Discovery: http://know-center.tugraz.at/kompetenzen/knowledge-discovery

